Sonntag, 3. Juli 2016

Rezension: Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht von Alan Bradley





Titel: Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht
Autor/-in: Alan Bradley

Herausgeber: Blanvalet Verlag
Preis: 19,99€ Hardcover - 9,99€ Taschenbuch - 8,99€ eBook
Buchlänge: 320 Seiten
Reihe: Band 6
ISBN: 978-3-7341-0077-2
Link zum Buch: hier klicken 
Link zur offiziellen Flavia de Luce Internetseite: hier klicken 


Inhalt:

Endlich: Die lang ersehnte Enthüllung! Was geschah mit Flavias Mutter?

Es ist ein Frühlingsmorgen im Jahr 1951. Flavia de Luce hat sich mit ihrer Familie am Bahnhof von Bishop’s Lacey eingefunden, um die Heimkehr ihrer beim Bergsteigen in Tibet verschollenen Mutter Harriet zu erwarten. Als der Zug einfährt, nähert sich ein großer Fremder der elfjährigen Hobbydetektivin und flüstert ihr eine kryptische Botschaft zu. Einen Augenblick später ist der Mann tot – jemand aus der Menschenmenge hat ihn offenbar vor den Zug gestoßen. Ein neuer Fall für Flavia de Luce, die sich dieses Mal sogar in die Lüfte schwingt, um einen Killer zur Strecke zu bringen, und die endlich die Wahrheit erfährt über die Vergangenheit ihrer Mutter …


Meine Meinung:

Am Anfang sind noch viele Fragen offen und durch ein paar unklare Worte muss man die Sätze teilweise nochmal lesen um sie zu verstehen. Im Laufe des Buches bessert sich diese Kleinigkeit allerdings. Wie in den vorherigen Bänden geht es in 'Flavia de Luce' nicht nur darum einen Fall zu lösen, man erfährt auch vieles über ihre Familie und deren Vergangenheit, was das Buch unter anderem sehr spannend macht.
Alan Bradleys Schreibstil macht es dem Leser leicht sich in die Charaktere hineinversetzen zu können.
Zum Ende hin wird nicht nur über Harriets Vergangenheit berichtet sondern auch darüber, wie es mit Flavia weitergeht.


Fazit:

Durch die Spannung, die das ganze Buch über hält, ist der sechste Band der Flavia de Luce Reihe wirklich zu empfehlen. Allen Neueinsteigern ist jedoch zu raten bei Band eins zu beginnen.

Ich gebe 'Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht'  4 von 5 Federn.


Danke an das Bloggerportal, bzw. dem Blanvalet Verlag für das Rezensionexemplar.

→ Dieses Buch hat eine sehr gute Freundin für mich rezensiert. Ein großes Dankeschön natürlich auch an dich!

Mittwoch, 16. März 2016

Rezension: Das Feuerzeichen von Francesca Haig




Titel: Das Feuerzeichen
Autor/in: Francesca Haig 

Herausgeber: Heyne Verlag
Preis: 16,99€ Hardcover - 13,99€ eBook
Buchlänge: 480 Seiten
Reihe: Band 1 
ISBN: 978-3-453-27013-8 
Link zum Buch: hier klicken 

Inhalt:

Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben … 



Meine Meinung:

Dieses Buch ist der Wahnsinn! Mir hat es unglaublich Spaß gemacht 'Das Feuerzeichen' zu lesen - und das, obwohl ich recht oft eher negative Kritik zu hören bekommen habe. 
Natürlich ist auch mir nicht entgangen, dass manche Szenen ein wenig langatmig und teilweise etwas langweilig geschrieben waren, aber die wichtigsten Stellen waren genau und spannend beschrieben, sodass der Lesefluss nicht enorm gestört wurde. 
Die Grundidee finde ich absolut fantastisch. Endlich mal wieder ein Buch, in dem die tiefe Verbundenheit zwischen (Zwillings-)Geschwistern im speziellen Vordergrund der Handlung steht. Diese liegt hier zwar größtenteils auf genetischer Linie und nicht auf seelischer, doch Cass beweist mehr als einmal, dass sie ihren Bruder niemals von ganzem Herzen hassen könnte.
Den Protagonisten des Romans hat die Autorin mit Erfolg Leben eingehaucht. Jeder von ihnen ist auf seine ganz eigene Art einzigartig. Cass ist ein tolles Mädchen, manchmal etwas unsicher, aber schnell ins Herz zu schließen. In schwierigen Situationen steht ihr der einarmige Kip beiseite, der trotz seines Makels und einer Amnesie immer versucht nach vorne zu blicken. Und auch Cass' Zwillingsbruder Zach, der immer der Böse der Geschichte zu sein scheint, ist man nie vollständig abgeneigt.
Francesca Haig hat einen relativ leicht zu lesenen Schreibstil, nur an manchen Stellen sind ihre Sätze etwas verschachtelt und man muss sie wiederholt lesen.

Fazit:

'Das Feuerzeichen' von Francesca Haig ist, trotz einiger Langatmigkeiten, ein wunderbares Buch mit vielen Stellen zum Mitfiebern und Grübeln. Ein Muss für Geschwisterkinder und diejenigen, die gerne eins sein würden.

Ich gebe 'Das Feuerzeichen' 4 von 5 Federn.

Danke an das Bloggerportal bzw. dem Heyne Verlag für das Rezensionexemplar.

Dienstag, 8. März 2016

Rezension: Wir können alles sein, Baby von Julia Engelmann



Titel: Wir können alles sein, Baby
Autor/in: Julia Engelmann
Sprecher/in: Julia Engelmann

Herausgeber: der Hörverlag (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH)
Preis: Hörbuch: 9,99€ - Taschenbuch: 7,00€ (Goldmann Verlag)
Gesamtspielzeit: 56 Minuten 

ISBN: 978-3-8445-2052-1

Link zum Hörbuch: hier klicken
Leseprobe: hier klicken


Inhalt:

Mit »One Day« gelang Julia Engelmann ein sensationeller Poetry-Slam-Erfolg, der als Internetphänomen Millionen begeisterte und als Buch wie Hörbuch zum Bestseller wurde. Ihr ganz eigener Sound und ihre ganz eigene Sprache sind es, die die Herzen so berühren. Jetzt stellt sie erneut eine stimmungsvolle Playlist poetischer Texte über Träume und Liebe zusammen, über Wünsche und Freisein, aber auch über Loslassen und Traurigkeit. Julia Engelmann erzählt einfühlsam und bewegend davon, dass wir das Leben nicht verschlafen sollen, sondern was verändern, die Welt auf den Kopf stellen, ja, einfach mal Handstand machen – alles, was es braucht, ist ein bisschen Mut. Denn »wir können alles sein, Baby«!

Authentisch und bewegend von der Autorin selbst zu Gehör gebracht.



Meine Meinung:

Julia Engelmann hat es geschafft mich vollends zu begeistern. Man hört ihren tiefgründigen Texten zu und nimmt es sich sofort zu Herzen. Und dabei ist das Meiste des Gesprochenen genau das, worüber wir uns täglich den Kopf zerbrechen.

Die kleinen Mutmacher-Texte erzählen von dem eigenen Ich in verschiedenen Alltagsthemen. Sie handeln von Liebe, Trauer, Familie, Freundschaft, aber auch der perfekten Unperfektheit eines Menschen. Vermutlich kann sich jeder mit ihr identifizieren. Mit Witz und viel Gedankenfutter spricht die Autorin von dem, was wir alle kennen und vielleicht einfach nicht einsehen wollen. 


Fazit:

Eine moderne Alternative zu Gedichten. Julia Engelmanns Texte regen zum Nachdenken an, über die immer wiederkehrenden Gedanken eines jeden Menschen.

Ich gebe "Wir können alles sein, Baby" 5 von 5 Federn.

Danke an das Bloggerportal bzw. dem Hörverlag für das Rezensionexemplar.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Rezension: Die fünfte Welle von Rick Vancey



Titel: Die fünfte Welle
Autor/in: Rick Vancey

Herausgeber: Goldmann Verlag
Preis: 16,99€ Hardcover - 9,99€ Taschenbuch - 8,99€ eBook
Buchlänge: 497 Seiten
Reihe: Band 1
ISBN: 978-3-442-31334-1 
Link zum Buch: hier klicken 


Inhalt: 

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...


Meine Meinung: 

Spektakulär. Das ist das Erste, was mir zu diesem Buch einfällt. 'Die fünfte Welle' hat mir so unglaublich gut gefallen und war einfach absolut realistisch aufgebaut, das hätte ich niemals erwartet.

Zuerst einmal: Ich bin ein wenig skeptisch an die ersten Kapitel rangegangen, da ich noch nie zuvor ein Buch mit einer Alieninvasion gelesen habe. Diese kann schließlich in wirklich alle möglichen Situationen ausarten.
Doch in Rick Vanceys Roman habe ich mich an keiner Stelle fehl am Platz gefühlt. Die Seiten flogen nur so dahin.  Der Autor hat ein wirklich gutes Gespür für das richtige Wort an der richtigen Stelle.

Die Protagonisten der Story sind wirklich liebenswürdig und ich fand es unglaublich interessant ihre Charakterentwicklung mitzuerleben. Oft muss sich der Leser einfach fragen, ob er nicht genauso wie Cassie und Co. gehandelt hätte, auch wenn es einem im ersten Moment falsch erscheint
Cassie selber ist ein wirklich taffes und cleveres Mädchen, ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Es ist unglaublich berührend, wie sie alles dafür tut, ihren kleinen Bruder zu retten. Dabei wird sie von dem mysteriösen Evan Walker unterstützt. Bei ihm war ich immer hin- und hergerissen zwischen Anhimmeln und Misstrauen. Doch letztendlich hat auch er mich überzeugt. Genauso 'Zombie', der mir aber manchmal ein wenig zu naiv vorkam. Dennoch stehe ich vollkommen hinter ihm. Und Sam, Cassies kleinen Bruder möchte man größtenteils einfach in eine feste Umarmung schließen und nie wieder loslassen.

Die Storyline an sich ist gut durchdacht und hält die Spannung durch immer neu aufkommende Fragen und Theorien. An manchen Stellen ist der Leser den einzelnen Protagonisten um etwas Wissen voraus, doch der zündende Aspekt erschließt sich einem immer erst am Schluss.


Fazit:

'Die fünfte Welle' von Rick Vincey ist ein durch und durch fantastisches Buch mit tollen Charakteren und spannenden Handlungen, die die Seiten nur so dahinfliegen lassen.
 
Ich gebe "Die fünfte Welle" 5 von 5 Federn. 



Montag, 8. Februar 2016

Rezension: Die Kinder der Kirschblüte - Die Kinder erwachen von Cardo Polar



Titel: Die Kinder der Kirschblüte - Die Kinder erwachen 
Autor/in: Cardo Polar

Herausgeber: Books on Demand 
Preis: 5,49€ Taschenbuch - 0,99€ eBook
Buchlänge: 156 Seiten 

Reihe: Band 1
ISBN: 978-3738655179

Link zum Buch: hier klicken 
Link zur offiziellen Buch-Seite: http://kinderderkirschbluete.de/
Kapitel 1 Audio: hier klicken 


Inhalt:

Hanna ist einsam. Sie hasst ihr Leben, die Welt, sich selbst. Nur im Internet findet sie Freunde und Verständnis. Als ihre Online-Clique plant, ein Zeichen zu setzen, sich zu wehren, gegen all die Arschlöcher und Mobber da draußen, da geraten die Dinge sehr schnell außer Kontrolle. Doch Hanna hat eine ganz besondere Gabe, eine Kraft von der sie bisher nichts wusste. Als diese Gabe durch Zufall in Hanna erwacht, ist nichts mehr wie es einmal war. Gejagt von der Polizei und einem mächtigen, unbekannten Feind geht es plötzlich um alles - denn es gibt kein Zurück mehr: Die Kinder der Kirschblüte sind erwacht.
Die Kinder der Kirschblüte ist eine Romantrilogie mit Phantastik und Science-Fiction Elementen. Schnell, spannend, direkt erzählt, mit einer Prise diffiziler Romantik und ungewöhnlichen Charakteren.


Meine Meinung:

Ich weiß nicht so Recht, was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe es mir aufgrund des wunderschönen Covers und dem wirklich ansprechenden Klappentext gekauft. Bei der Umsetzung allerdings hat mich das Buch einfach nicht überzeugt. 

Im Grunde sind hier mehrere Geschichten in einander geflossen. Da gibt es einmal die Hanna, die mit ihrer Online-Clique Rachepläne ausheckt und plötzlich vor der Polizei fliehen muss. Aber andererseits ist da auch die Hanna, die auf einmal ungeahnte Kräfte in sich entdeckt und in eine verzwickte Fantasyverschwörung hineingeworfen wird. 
Mir war das einfach alles etwas zu viel unterschiedlicher Story in einem.
Zudem konnte ich mich mehr schlecht als recht mit den Charakteren identifizieren und ihre Handlungen nachvollziehen. Das wiederum liegt aber größtenteils an ihrer depressiven Situation. 
Den Schreibstil von Cardo Polar wiederum fand ich wirklich außergewöhnlich. Durch die extreme Umgangssprache wurden die Gespräche lebendiger und auch realer gestaltet. Manchmal waren mir die Sätze ein wenig zu lang und wirr, wodurch man sie noch einmal lesen musste. Dennoch war es mal wirklich etwas anderes und durchaus empfehlenswert.

Fazit:

Der erste Teil der 'Die Kinder der Kirschblüte'-Reihe konnte mich handlungsmäßig leider wenig überzeugen. Dafür hat das Buch ein wunderschönes Cover und der Autor einen wirklich mitreißenden Schreibstil.

Ich gebe "Die Kinder der Kirschblüte - Die Kinder erwachen" 2 von 5 Federn